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Poolheizung FAQs

Warum eine Poolheizung? (Schwimmbad Wärmepumpe)
Um eine angenehme Wassertemperatur zu erreichen und natürlich auch eine Verlängerung der Badezeit anzustreben ist das Pool heizen ideal. Wichtig ist natürlich, wenn eine Poolheizung vorhanden ist, dass die Wärmeverluste so gut wie möglich verhindert werden.

Wie lange sollte bzw. muss die Filterpumpe laufen?
Die Laufzeiten legt Ihr Schwimmbadbauer fest. Grundsätzlich gilt, dass eine Beheizung des Beckens nur bei laufender Filterpumpe stattfinden kann. Wird das Becken nicht ausreichend warm sollte die Laufzeit der Filterpumpe erhöht werden. Führt das zu keinem Erfolg so kontaktieren Sie Ihren Installateur.

Muss das Schwimmbecken abgedeckt sein?
Für eine energiesparende Erwärmung ist eine Thermoabdeckung unbedingt erforderlich. Eine Schiebehalle ohne Thermoabdeckung auf der Wasseroberfläche erfüllt diese Funktion in vielen Fällen nicht.

Die Sicherung löst beim Starten der Schwimmbad-Wärmepumpe aus?
In den meisten Fällen wurde eine falsche Sicherungscharakteristik verwendet.

Warum vereist meine Pool-Wärmepumpe?
Physikalisch bedingt vereisen alle Wärmepumpen ab einer Aussentemperatur von ca. unter 10-12 Grad. Durch die integrierte Abtaufunktion unserer Modelle wird das Eis automatisch abgetaut. Hierzu ist eine Beckenwassertemperatur von mind. 10Grad erforderlich um den Vorgang auszuführen. Bei kritischen Wetterlagen kann die Vereisung stündlich auftreten.

Es läuft nur der Lüfter und das Becken wird nicht warm?
Vermutlich handelt es sich um ein Drehstromgerät mit 400V. Hier wurde bei der Installation die Stromzuführung falsch angeschlossen. Bitte den Elektroanschluss durch einen Fachmann auf Rechtsdrehfeld prüfen lassen.

Wie funktionieren Schwimmbad-Wärmepumpen?
Wärmepumpen werden im Außenbereich aufgestellt und nutzen die kostenfreie Sonnenwärme durch Sammeln und Absorbieren von Energie aus der Außenluft. Weitergeleitet wird die Energie dann an das Poolwasser. Die Schwimmbadpumpe der Sandfilteranlage zirkuliert das Poolwasser durch die Poolheizung und erwärmt den Pool. Der Lüfter der Wärmepumpe saugt die Außenluft an und über den Energiesammler wird diese geleitet. Die Wärme der Außenluft wird vom flüssigen Kältemittel in der Spule aufgenommen und zu Gas umgewandelt. Durch den Kompressor strömt das warme Gas und wird verdichtet, danach wird es durch den Kompressor des Wärmetauschers geleitet. Nun erfolgt der Wärmeaustausch, da das heiße Gas die Wärme an das durch die Spule zirkulierende, kühlere Poolwasser abgibt. Das Poolwasser wird erhitzt, das heiße Gas kühlt ab und kehrt in seine flüssige Form zurück. Nachdem es dann durch das Expansionsventil geflossen ist, beginnt der ganze Prozess erneut.

Wie berechne ich die benötigte Leistung der Wärmepumpe für mein Becken?
Die Wärmepumpenleistung ist abhängig von der Poolgröße. Als Faustregel gilt: 1 - 18 m³ = 3 - 5 kW, 30 - 40 m³ = 7 - 10 kW, 40 - 60 m³ = 10 - 13 kW. Die Wärmepumpe sollte nicht zu knapp ausgelegt werden.

Welche Wärmepumpe benötige ich für mein Schwimmbad?
Die Wärmepumpe sollte so ausgelegt sein, dass innerhalb von max. 4 Stunden Laufzeit ein Temperaturanstieg von 1 °C erreicht werden kann. Die benötigte kW Zahl können Sie ausrechnen, indem Sie Ihr Beckeninhalt in m³ durch 4 Stunden dividieren. Bei einem Pool mit beispielsweise 40 m³ wird somit eine Wärmepumpe mit mindestens 10 kW Heizleistung benötigt (40 m³ : 4 Stunden). Allerdings ist unbedingt zu berücksichtigen, dass Wärmepumpen erst bei ca. 25 °C Lufttemperatur ihr maximales Leistungspotenzial abrufen können. Je niedriger die Lufttemperatur, desto geringer der Wirkungsgrad bzw. die Heizleistung und demzufolge verlängert sich auch die Zeit, in der die Wärmepumpe laufen muss, um das komplette Wasser um 1 °C aufzuheizen. Gerade im Frühjahr, wenn die Außentemperaturen noch recht frisch sind, wird eine knapp ausgelegte Wärmepumpe es nicht schaffen, das Wasser auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Im Zweifel sollten Sie also die Wärmepumpe höher auslegen als unbedingt notwendig, um genügend Leistungsreserven für "Schlechtwetterphasen" zu haben.

Wie erfolgt der ordnungsgemäße Anschluss der Schwimmbad Wärmepumpe?
Die Wärmepumpen werden über ein Bypassventil in die vorhandene Schwimmbadleitung (Düsenleitung) integriert.

Danach sind die Ventile so einzustellen, dass ein Kältemitteldruck von ca. 2 MPa = 20 bar = 290 psi (am Manometer an der Wärmepumpe abzulesen) herrscht. Bei diesem Druck hat das Kältemittel die höchstmögliche Temperatur bzw. der Wärmeaustausch funktioniert am effektivsten.

Gehen Sie bei der Justierung der Ventile wie folgt vor:

Bevor Sie die Wärmepumpe einschalten, das Bypassventil (das sich zwischen Ein- und Ausgang der Wärmepumpe befindet) bitte komplett schließen und die 2 anderen Ventile dafür komplett öffnen. So wird gewährleistet, dass das von der Filteranlage kommende Wasser vollständig den in der Wärmepumpe verbauten Wärmetauscher durchfließt und komplett entlüftet.

Dann bitte die Wärmepumpe einschalten und warten, bis sich Lüfter und Kompressor eingeschaltet haben (Kompressor schaltet sich erst nach 2 - 3 min nach dem Lüfter nach).

Anschließend wird das Bypassventil ca. zur Hälfte geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt fließt nur noch ein Teil des Wassers durch die Wärmepumpe. Der Rest fließt wieder direkt zurück ins Becken.

Abschließend wird das Ventil, das sich am Ausgang der Wärmepumpe befindet, solange leicht geschlossen, bis sich der oben genannte Betriebsdruck einstellt.

Das Ventil, das sich am Eingang der Wärmepumpe befindet, bleibt vollständig geöffnet.

Unabhängig davon hat aber das aus der Wärmepumpe ausströmende Wasser nur einen Temperaturanstieg von bestenfalls 1,5 - 2° C, was von der menschlichen Hand kaum zu spüren sein dürfte. D.h. die Wärmepumpe wird einige Stunden laufen müssen, bis das komplette Wasser im Becken um 1° C wärmer wird. Die Anzahl der hierfür benötigten Stunden errechnet sich aus Beckeninhalt in m³ dividiert durch Heizleistung in kW. Bei einem Becken mit beispielsweise 12 m³ benötigt eine Wärmepumpe mit 3 kW also theoretisch 4 Stunden für einen Temperaturzuwachs von 1°C. Dabei ist es nicht ratsam, diese 24 Stunden am Tag laufen zu lassen, da die maximale Heizleistung erst bei ca. 25 - 26° C Lufttemperatur erreicht wird. Gerade im Frühjahr kühlt sich die Luft nachts jedoch teils sehr stark ab, was den Wirkungsgrad bzw. die Heizleistung der Wärmepumpe bei einem etwaigen Einsatz während dieser Zeit deutlich reduziert.

Welche Anschlüsse sind notwendig?
Der schwimmbadseitige Anschluss kann schnell und mit nur geringem Aufwand selbst vorgenommen werden. Hierzu wird die Düsen-/Druckleitung getrennt und zwei zusätzliche Leitungen zu der Wärmepumpe verlegt (Bypass). Mittels Absperrhähne, die in die Leitungen eingebaut werden, lässt sich die optimale Durchflussmenge durch die Wärmepumpe regulieren. Wir bieten Ihnen in unserem Onlineshop shop-waermepumpe.de auch Anschluss-Sets für die Herstellung einer solchen Bypassleitung an.

Den elektrischen Anschluss hingegen sollten Sie von einem Fachbetrieb durchführen lassen.

Anschlussschema: Poolheizung: Anschlussschema

Kann ich die Pool Wärmepumpe auch nachts laufen lassen?
Grundsätzlich ja. Allerdings ist mit einem deutlich geringeren Wirkungsgrad zu rechnen, da auch im Hochsommer die Außentemperatur nachtsüber stark sinken kann. Es ist also weitaus effektiver, die Wärmepumpe tagsüber bei warmen Temperaturen zu betreiben. Außerdem sind die Einsatzgrenzen der Pool Wärmepumpe einzuhalten. Des Weiteren müssen auch die Geräuschpegel für einen Nachtbetrieb* angepasst werden, gemäß TA-Lärm. (*Je nach Wärmepumpentyp, die Funktion wird nicht immer unterstützt)

Welche Betriebskosten fallen an?
Neben den Anschaffungskosten fallen bei der Wärmepumpe die Stromkosten für den Betrieb an. Die Kosten sind abhängig von der Heizperiode und den örtlichen Strompreisen.

Kann ich mit der Schwimmbad Wärmepumpe auch im Winter meinen Pool beheizen?
Wärmepumpen funktionieren natürlich am besten, wenn die Umgebungstemperatur höher ist.

Mit einer Schwimmbadwärmepumpe können Sie die Poolsaison eher beginnen und verlängern. Mit einer Schiebehalle haben Sie natürlich eine zusätzliche Beheizungsmöglichkeit sowie geringere Wärmeverluste, die Kombination aus Schiebehalle und Wärmepumpe ist zu empfehlen. Die maximale Einsatzgrenze unserer Pool-Wärmepumpen liegt bei -5°C.

Muss die Schwimmbad Wärmepumpe im Winter abgebaut werden?
Die Wärmepumpe sollte im Winter entleert werden oder ggf. komplett frostsicher gelagert werden.

Kann ich die Pool Wärmepumpe in mein Gartenhaus oder in die Garage stellen?
Wärmepumpen müssen immer im Außenbereich stehen, da sonst nicht genügend Frischluft angesaugt werden kann.

Welchen Standort benötigt eine Schwimmbad Wärmepumpe?
Das Gerät darf praktisch überall außen installiert werden, vorausgesetzt, dass ein Mindestabstand zu anderen Gegenständen beachtet wird (je nach Wärmepumpentyp). Bitte beachten Sie die Installationsanleitung. Außerdem sollte die Schwimmbadwärmepumpe auf einem festen Untergrund installiert werden, z. B. auf einem Beton-Fundament.

Haben Sie sich auch schon gefragt, wie eine Klimaanlage/Wärmepumpe funktioniert?
Mit dem Verständnis des einfachen Kältekreislaufs werden Sie die Funktionalität eines Kühlschranks, einer Kühlzelle oder einer Klimaanlage und von vielen anderen Kälteanlagen erklären können.

Der einfache Kältekreislauf besteht hauptsächlich aus vier Komponenten, die chronologisch mit Kupferrohren miteinander verbunden sind. Im Heizbetrieb wird der Kältekreislauf einfach nur umgekehrt betrieben.


Die Komponenten eines Kältekreislaufes:

1. Verdichter (Kompressor)
2. Verflüssiger (Kondensator)
3. Drosselorgan (E-Ventil oder Kapillarrohr)
4. Verdampfer

Poolheizung: Kreislauf

Durch all diese Bauteile fließt ein Kältemittel, das durch die Bauteile seinen Aggregatszustand ändert (gasförmig nach flüssig).

Für diese Zustandsänderung muss das Kältemittel entweder Energie/Wärme aufnehmen (flüssig > gasförmig) oder Energie abgeben (gasförmig nach flüssig).


1. Verdichter/Kompressor
In dem Verdichter befindet sich das Kältemittel im gasförmigen Zustand. Wie der Name schon sagt, komprimiert bzw. verdichtet dieses Bauteil das Kältemittel, so dass es unter hohen Druck aus dem Verdichter in die Rohrleitung in Richtung des Verflüssigers gelangt.

Aufgrund des hohen Drucks nach der Verdichtung ist das Kältemittel sehr warm bzw. heiß, da die Kältemittelmoleküle sehr nah beieinander liegen und schwingen.

2. Verflüssiger
Der Verflüssiger hat die Aufgabe das Kältemittel vom gasförmigen Zustand in den flüssigen Zustand zu bringen. Dies geschieht indem das Bauteil die von der Verdichtung entstandene Wärme an die Umgebung abgibt.

Dabei durchströmt das noch warme bzw. heiße Kältemittel die „geschlängelte“ Rohrleitung des Verflüssigers und wird durch einen Lüftermotor abgekühlt.

Sobald das Kältemittel eine gewisse Temperatur in Abhängigkeit eines gleichbleibenden Drucks (Druck nach der Verdichtung) unterschreitet, ändert es seinen Aggregatszustand von gasförmig zu flüssig.

3. Drosselorgan
Das verflüssigte Kältemittel erreicht nun das nächste Bauteil. Und zwar das Drosselorgan, welches unmittelbar vor dem Verdampfer verbaut ist. Das Drosselorgan sorgt für einen Druckabfall (Es drosselt den hohen Druck) indem es das flüssige Kältemittel in den Verdampfer einspritzt.

4. Verdampfer
Der Rohrleitungsquerschnitt des Verdampfers ist größer als die der Kupferleitung vor dem Drosselorgan und sorgt somit für eine Senkung des Drucks im System. Nun hat das Kältemittel die Möglichkeit seinen Aggregatszustand von flüssig wieder in gasförmig zu ändern indem es Wärme bzw. Energie aufnimmt. Diese Wärme wird aus dem zu kühlenden Raum, wo der Verdampfer montiert ist, entnommen und sorgt für den „Kälteeffekt“. Nachdem das Kältemittel dieses Bauteil durchlaufen hat ist es wieder gasförmig und wird vom Verdichter angesaugt, danach beginnt der Kreislauf wieder von vorne.

Warum eine Poolheizung? (Schwimmbad Wärmepumpe) Um eine angenehme Wassertemperatur zu erreichen und natürlich auch eine Verlängerung der Badezeit anzustreben ist das Pool heizen ideal. Wichtig... mehr erfahren »
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Poolheizung FAQs

Warum eine Poolheizung? (Schwimmbad Wärmepumpe)
Um eine angenehme Wassertemperatur zu erreichen und natürlich auch eine Verlängerung der Badezeit anzustreben ist das Pool heizen ideal. Wichtig ist natürlich, wenn eine Poolheizung vorhanden ist, dass die Wärmeverluste so gut wie möglich verhindert werden.

Wie lange sollte bzw. muss die Filterpumpe laufen?
Die Laufzeiten legt Ihr Schwimmbadbauer fest. Grundsätzlich gilt, dass eine Beheizung des Beckens nur bei laufender Filterpumpe stattfinden kann. Wird das Becken nicht ausreichend warm sollte die Laufzeit der Filterpumpe erhöht werden. Führt das zu keinem Erfolg so kontaktieren Sie Ihren Installateur.

Muss das Schwimmbecken abgedeckt sein?
Für eine energiesparende Erwärmung ist eine Thermoabdeckung unbedingt erforderlich. Eine Schiebehalle ohne Thermoabdeckung auf der Wasseroberfläche erfüllt diese Funktion in vielen Fällen nicht.

Die Sicherung löst beim Starten der Schwimmbad-Wärmepumpe aus?
In den meisten Fällen wurde eine falsche Sicherungscharakteristik verwendet.

Warum vereist meine Pool-Wärmepumpe?
Physikalisch bedingt vereisen alle Wärmepumpen ab einer Aussentemperatur von ca. unter 10-12 Grad. Durch die integrierte Abtaufunktion unserer Modelle wird das Eis automatisch abgetaut. Hierzu ist eine Beckenwassertemperatur von mind. 10Grad erforderlich um den Vorgang auszuführen. Bei kritischen Wetterlagen kann die Vereisung stündlich auftreten.

Es läuft nur der Lüfter und das Becken wird nicht warm?
Vermutlich handelt es sich um ein Drehstromgerät mit 400V. Hier wurde bei der Installation die Stromzuführung falsch angeschlossen. Bitte den Elektroanschluss durch einen Fachmann auf Rechtsdrehfeld prüfen lassen.

Wie funktionieren Schwimmbad-Wärmepumpen?
Wärmepumpen werden im Außenbereich aufgestellt und nutzen die kostenfreie Sonnenwärme durch Sammeln und Absorbieren von Energie aus der Außenluft. Weitergeleitet wird die Energie dann an das Poolwasser. Die Schwimmbadpumpe der Sandfilteranlage zirkuliert das Poolwasser durch die Poolheizung und erwärmt den Pool. Der Lüfter der Wärmepumpe saugt die Außenluft an und über den Energiesammler wird diese geleitet. Die Wärme der Außenluft wird vom flüssigen Kältemittel in der Spule aufgenommen und zu Gas umgewandelt. Durch den Kompressor strömt das warme Gas und wird verdichtet, danach wird es durch den Kompressor des Wärmetauschers geleitet. Nun erfolgt der Wärmeaustausch, da das heiße Gas die Wärme an das durch die Spule zirkulierende, kühlere Poolwasser abgibt. Das Poolwasser wird erhitzt, das heiße Gas kühlt ab und kehrt in seine flüssige Form zurück. Nachdem es dann durch das Expansionsventil geflossen ist, beginnt der ganze Prozess erneut.

Wie berechne ich die benötigte Leistung der Wärmepumpe für mein Becken?
Die Wärmepumpenleistung ist abhängig von der Poolgröße. Als Faustregel gilt: 1 - 18 m³ = 3 - 5 kW, 30 - 40 m³ = 7 - 10 kW, 40 - 60 m³ = 10 - 13 kW. Die Wärmepumpe sollte nicht zu knapp ausgelegt werden.

Welche Wärmepumpe benötige ich für mein Schwimmbad?
Die Wärmepumpe sollte so ausgelegt sein, dass innerhalb von max. 4 Stunden Laufzeit ein Temperaturanstieg von 1 °C erreicht werden kann. Die benötigte kW Zahl können Sie ausrechnen, indem Sie Ihr Beckeninhalt in m³ durch 4 Stunden dividieren. Bei einem Pool mit beispielsweise 40 m³ wird somit eine Wärmepumpe mit mindestens 10 kW Heizleistung benötigt (40 m³ : 4 Stunden). Allerdings ist unbedingt zu berücksichtigen, dass Wärmepumpen erst bei ca. 25 °C Lufttemperatur ihr maximales Leistungspotenzial abrufen können. Je niedriger die Lufttemperatur, desto geringer der Wirkungsgrad bzw. die Heizleistung und demzufolge verlängert sich auch die Zeit, in der die Wärmepumpe laufen muss, um das komplette Wasser um 1 °C aufzuheizen. Gerade im Frühjahr, wenn die Außentemperaturen noch recht frisch sind, wird eine knapp ausgelegte Wärmepumpe es nicht schaffen, das Wasser auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Im Zweifel sollten Sie also die Wärmepumpe höher auslegen als unbedingt notwendig, um genügend Leistungsreserven für "Schlechtwetterphasen" zu haben.

Wie erfolgt der ordnungsgemäße Anschluss der Schwimmbad Wärmepumpe?
Die Wärmepumpen werden über ein Bypassventil in die vorhandene Schwimmbadleitung (Düsenleitung) integriert.

Danach sind die Ventile so einzustellen, dass ein Kältemitteldruck von ca. 2 MPa = 20 bar = 290 psi (am Manometer an der Wärmepumpe abzulesen) herrscht. Bei diesem Druck hat das Kältemittel die höchstmögliche Temperatur bzw. der Wärmeaustausch funktioniert am effektivsten.

Gehen Sie bei der Justierung der Ventile wie folgt vor:

Bevor Sie die Wärmepumpe einschalten, das Bypassventil (das sich zwischen Ein- und Ausgang der Wärmepumpe befindet) bitte komplett schließen und die 2 anderen Ventile dafür komplett öffnen. So wird gewährleistet, dass das von der Filteranlage kommende Wasser vollständig den in der Wärmepumpe verbauten Wärmetauscher durchfließt und komplett entlüftet.

Dann bitte die Wärmepumpe einschalten und warten, bis sich Lüfter und Kompressor eingeschaltet haben (Kompressor schaltet sich erst nach 2 - 3 min nach dem Lüfter nach).

Anschließend wird das Bypassventil ca. zur Hälfte geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt fließt nur noch ein Teil des Wassers durch die Wärmepumpe. Der Rest fließt wieder direkt zurück ins Becken.

Abschließend wird das Ventil, das sich am Ausgang der Wärmepumpe befindet, solange leicht geschlossen, bis sich der oben genannte Betriebsdruck einstellt.

Das Ventil, das sich am Eingang der Wärmepumpe befindet, bleibt vollständig geöffnet.

Unabhängig davon hat aber das aus der Wärmepumpe ausströmende Wasser nur einen Temperaturanstieg von bestenfalls 1,5 - 2° C, was von der menschlichen Hand kaum zu spüren sein dürfte. D.h. die Wärmepumpe wird einige Stunden laufen müssen, bis das komplette Wasser im Becken um 1° C wärmer wird. Die Anzahl der hierfür benötigten Stunden errechnet sich aus Beckeninhalt in m³ dividiert durch Heizleistung in kW. Bei einem Becken mit beispielsweise 12 m³ benötigt eine Wärmepumpe mit 3 kW also theoretisch 4 Stunden für einen Temperaturzuwachs von 1°C. Dabei ist es nicht ratsam, diese 24 Stunden am Tag laufen zu lassen, da die maximale Heizleistung erst bei ca. 25 - 26° C Lufttemperatur erreicht wird. Gerade im Frühjahr kühlt sich die Luft nachts jedoch teils sehr stark ab, was den Wirkungsgrad bzw. die Heizleistung der Wärmepumpe bei einem etwaigen Einsatz während dieser Zeit deutlich reduziert.

Welche Anschlüsse sind notwendig?
Der schwimmbadseitige Anschluss kann schnell und mit nur geringem Aufwand selbst vorgenommen werden. Hierzu wird die Düsen-/Druckleitung getrennt und zwei zusätzliche Leitungen zu der Wärmepumpe verlegt (Bypass). Mittels Absperrhähne, die in die Leitungen eingebaut werden, lässt sich die optimale Durchflussmenge durch die Wärmepumpe regulieren. Wir bieten Ihnen in unserem Onlineshop shop-waermepumpe.de auch Anschluss-Sets für die Herstellung einer solchen Bypassleitung an.

Den elektrischen Anschluss hingegen sollten Sie von einem Fachbetrieb durchführen lassen.

Anschlussschema: Poolheizung: Anschlussschema

Kann ich die Pool Wärmepumpe auch nachts laufen lassen?
Grundsätzlich ja. Allerdings ist mit einem deutlich geringeren Wirkungsgrad zu rechnen, da auch im Hochsommer die Außentemperatur nachtsüber stark sinken kann. Es ist also weitaus effektiver, die Wärmepumpe tagsüber bei warmen Temperaturen zu betreiben. Außerdem sind die Einsatzgrenzen der Pool Wärmepumpe einzuhalten. Des Weiteren müssen auch die Geräuschpegel für einen Nachtbetrieb* angepasst werden, gemäß TA-Lärm. (*Je nach Wärmepumpentyp, die Funktion wird nicht immer unterstützt)

Welche Betriebskosten fallen an?
Neben den Anschaffungskosten fallen bei der Wärmepumpe die Stromkosten für den Betrieb an. Die Kosten sind abhängig von der Heizperiode und den örtlichen Strompreisen.

Kann ich mit der Schwimmbad Wärmepumpe auch im Winter meinen Pool beheizen?
Wärmepumpen funktionieren natürlich am besten, wenn die Umgebungstemperatur höher ist.

Mit einer Schwimmbadwärmepumpe können Sie die Poolsaison eher beginnen und verlängern. Mit einer Schiebehalle haben Sie natürlich eine zusätzliche Beheizungsmöglichkeit sowie geringere Wärmeverluste, die Kombination aus Schiebehalle und Wärmepumpe ist zu empfehlen. Die maximale Einsatzgrenze unserer Pool-Wärmepumpen liegt bei -5°C.

Muss die Schwimmbad Wärmepumpe im Winter abgebaut werden?
Die Wärmepumpe sollte im Winter entleert werden oder ggf. komplett frostsicher gelagert werden.

Kann ich die Pool Wärmepumpe in mein Gartenhaus oder in die Garage stellen?
Wärmepumpen müssen immer im Außenbereich stehen, da sonst nicht genügend Frischluft angesaugt werden kann.

Welchen Standort benötigt eine Schwimmbad Wärmepumpe?
Das Gerät darf praktisch überall außen installiert werden, vorausgesetzt, dass ein Mindestabstand zu anderen Gegenständen beachtet wird (je nach Wärmepumpentyp). Bitte beachten Sie die Installationsanleitung. Außerdem sollte die Schwimmbadwärmepumpe auf einem festen Untergrund installiert werden, z. B. auf einem Beton-Fundament.

Haben Sie sich auch schon gefragt, wie eine Klimaanlage/Wärmepumpe funktioniert?
Mit dem Verständnis des einfachen Kältekreislaufs werden Sie die Funktionalität eines Kühlschranks, einer Kühlzelle oder einer Klimaanlage und von vielen anderen Kälteanlagen erklären können.

Der einfache Kältekreislauf besteht hauptsächlich aus vier Komponenten, die chronologisch mit Kupferrohren miteinander verbunden sind. Im Heizbetrieb wird der Kältekreislauf einfach nur umgekehrt betrieben.


Die Komponenten eines Kältekreislaufes:

1. Verdichter (Kompressor)
2. Verflüssiger (Kondensator)
3. Drosselorgan (E-Ventil oder Kapillarrohr)
4. Verdampfer

Poolheizung: Kreislauf

Durch all diese Bauteile fließt ein Kältemittel, das durch die Bauteile seinen Aggregatszustand ändert (gasförmig nach flüssig).

Für diese Zustandsänderung muss das Kältemittel entweder Energie/Wärme aufnehmen (flüssig > gasförmig) oder Energie abgeben (gasförmig nach flüssig).


1. Verdichter/Kompressor
In dem Verdichter befindet sich das Kältemittel im gasförmigen Zustand. Wie der Name schon sagt, komprimiert bzw. verdichtet dieses Bauteil das Kältemittel, so dass es unter hohen Druck aus dem Verdichter in die Rohrleitung in Richtung des Verflüssigers gelangt.

Aufgrund des hohen Drucks nach der Verdichtung ist das Kältemittel sehr warm bzw. heiß, da die Kältemittelmoleküle sehr nah beieinander liegen und schwingen.

2. Verflüssiger
Der Verflüssiger hat die Aufgabe das Kältemittel vom gasförmigen Zustand in den flüssigen Zustand zu bringen. Dies geschieht indem das Bauteil die von der Verdichtung entstandene Wärme an die Umgebung abgibt.

Dabei durchströmt das noch warme bzw. heiße Kältemittel die „geschlängelte“ Rohrleitung des Verflüssigers und wird durch einen Lüftermotor abgekühlt.

Sobald das Kältemittel eine gewisse Temperatur in Abhängigkeit eines gleichbleibenden Drucks (Druck nach der Verdichtung) unterschreitet, ändert es seinen Aggregatszustand von gasförmig zu flüssig.

3. Drosselorgan
Das verflüssigte Kältemittel erreicht nun das nächste Bauteil. Und zwar das Drosselorgan, welches unmittelbar vor dem Verdampfer verbaut ist. Das Drosselorgan sorgt für einen Druckabfall (Es drosselt den hohen Druck) indem es das flüssige Kältemittel in den Verdampfer einspritzt.

4. Verdampfer
Der Rohrleitungsquerschnitt des Verdampfers ist größer als die der Kupferleitung vor dem Drosselorgan und sorgt somit für eine Senkung des Drucks im System. Nun hat das Kältemittel die Möglichkeit seinen Aggregatszustand von flüssig wieder in gasförmig zu ändern indem es Wärme bzw. Energie aufnimmt. Diese Wärme wird aus dem zu kühlenden Raum, wo der Verdampfer montiert ist, entnommen und sorgt für den „Kälteeffekt“. Nachdem das Kältemittel dieses Bauteil durchlaufen hat ist es wieder gasförmig und wird vom Verdichter angesaugt, danach beginnt der Kreislauf wieder von vorne.

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